Rechtsanwalt in Freiburg

Schwerpunkte

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Unter­nehmens­nach­folge

Insbe­sondere in mittel­stän­disch gepräg­ten Unter­nehmen

Statisti­sche Erhebungen be­le­gen, dass bei­spiels­weise im Seg­ment Wirt­schafts­mediation die Quote erfolg­reich ab­ge­schlos­sener Mediations­ver­fahren im Bereich von 75 bis 85 % liegt. Für den Bereich Wirt­schafts­mediation ist Rechts­anwalt Georg Argauer mittler­weile auch ein­ge­bunden in den Pool der Wirt­schafts­mediatoren der Industrie- und Handels­kam­mer Süd­licher Ober­rhein mit dem Schwer­punkt Unter­nehmens­nach­folge in mittel­ständi­schen Be­trie­ben. Wir wissen mittler­weile, dass es sich bei einer solchen Unter­nehmens­nach­folge in mittel­stän­disch gepräg­ten Betrie­ben im Regel­fall um einen lang­jähri­gen, psycho­logi­schen Er­kennt­nis­pro­zess han­delt, der teil­weise oder möglicher­weise voll­kommen miss­lingt, selbst wenn zuvor eine noch so per­fek­te juristi­sche Lö­sung ge­schaf­fen wurde.

Dies hat seine tiefere Ursache darin, dass in mittelständisch geführten Unternehmen, in denen sehr häufig die Nachfolgegeneration bereits zu Lebzeiten des Firmengründers mitarbeitet, sich oft ungelöste, familiäre Muster mit den all­täg­li­chen Be­langen des Unter­nehmens über­lagern. Vor dem Hinter­grund solcher unge­lös­ter, meist span­nungs­gelade­ner Muster er­wachsen dann krisen­hafte Situationen, die in letz­ter Kon­se­quenz den wirt­schaft­lichen Gesamt­be­stand des Unter­nehmens gefähr­den können. Solche familiäre, un­ge­lös­te Mus­ter kann man beispiel­haft unter die Über­schrif­ten Neid, Miss­gunst, Rivalität, mangeln­de Ak­zep­tanz seit frühester Kind­heit und der­glei­chen zu­sam­men­fas­sen.

Ohne die zufrieden­stellen­de Lösung bzw. Auf­lösung solch krisen­hafter, meist auf die Her­kunfts­familie zurück­gehen­der Muster, kann eine so wichtige Auf­gabe wie die zufrieden­stellende Lösung der Unter­nehmens­nach­folge von vorn­herein nicht bewältigt werden. Um eine solche Auf­gabe zusam­men mit den am Ver­änderungs­prozess Beteilig­ten positiv gestal­ten zu können, braucht es also den Anwalt, der auch Mediator ist. Er kann auf der einen Seite nicht nur die juristi­sche Trag­fähig­keit der Vor­stellungen der Beteilig­ten beurtei­len, sondern ihm kommt auf der anderen Seite die mindestens genau­so wichtige Auf­gabe zu, den not­wen­digen psycho­logi­schen Ver­änderungs­prozess zu steuern, ins­besondere, wenn der „Karren“ – bild­lich gespro­chen – „schon im Dreck steckt“ – sprich, die Par­teien nicht mehr mit­einan­der reden.


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Mediation Familien- und Erbrecht

Geschaffene Werte bewahren statt sie zerstören

Ver­gleich­bare Ausgangs­situationen sind auch denkbar in den Bereichen Familien- und Erb­recht. In beiden Fällen erschweren häufig emotional aufge­ladene familiäre oder in der Verwandt­schaft begründete Muster den Beteilig­ten den Zugang zu Lösungen, die nicht von Kon­frontation bzw. im Extrem­fall von dem Prinzip „Alles oder nichts“ geprägt sind. Aber auch schon bevor – bildlich gesprochen – dunkle schwere Wolken in Form heran­nahender Konflikte am Horizont auf­tauchen, sollten vor­handene Gestaltungs­spiel­räume dazu genutzt werden, Lösungs­wege zu beschrei­ten, die allen Beteilig­ten konfronta­tive Szenarien jeglicher Art von vorn­herein er­sparen.

Wir leben bekannter­maßen in einer Zeit, in der die Nach­kriegs­generation dank ihrer Aufbau­leistung erheb­liche Vermögens­werte geschaf­fen hat, die an die Nach­folge­generation über­gehen werden. Selbst wenn in vielen Fällen aus durch­aus be­rechtig­tem Anlass häufig schenkungs- bzw. erb­schaftsteuer­liche Aspekte von den Beteiligten in den Vorder­grund gerückt werden, erscheint es mindestens genauso wichtig, den Fokus darauf zu richten, auf welche Weise schon zu Leb­zeiten Lösungen herbei­geführt werden können, um nicht nur die bloße Weiter­gabe der geschaffenen Vermögens­werte sicher­zu­stellen, sondern darüber hinaus durch kreative, den Inter­essen aller Beteilig­ten gerecht werdenden Ansätze Lösungen zu schaffen, die späteren kon­frontativen Streitig­keiten um das vermeint­lich „gerechte“ Erbe von vorne­herein jeglichen Nähr­boden ent­ziehen. Auch bei der Lösung dieser wichti­gen Auf­gabe können Sie auf unsere kompe­ten­te Be­glei­tung und Unter­stütz­ung ver­trauen.


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Systemischer Lösungsansatz

Zugang zu eigenen Ressourcen finden

Rechtsanwalt Argauer hat neben seiner lang­jährigen Tätig­keit als Rechts­anwalt und Mediator auch eine aner­kan­nte systemische Aus­bildung am renom­mierten Milton-Erickson-Institut und am Helm Stierlin- Institut in Heidelberg absol­viert. Der systemische Lösungs­ansatz wurde ursprüng­lich in der Psycho­therapie ent­wickelt und geht maß­gebend zurück auf den amerikanischen Psycho­therapeuten Milton Erickson.

Den Ausgangs­punkt bildete dabei die Erkennt­nis, dass Probleme bei den betroffenen Personen selbst erzeugt werden und dabei die Wahr­nehmung der Betrof­fenen stark ein­geschränkt ist. Als Folge dieser ein­geschränk­ten Wahr­nehmung fällt es den Betref­fen­den schwer, Lösungen zu finden. Ziel des systemischen Lösungs­ansatzes ist es also, den Betrof­fenen schritt­weise Zugang zu den eigenen, vor­han­de­nen Res­sourcen zu ver­schaf­fen, indem z.B. die bis­lang von den Betrof­fenen ein­ge­schlagenen Lösungs­versuche dahin­gehend beleuchtet werden, welche Res­sour­cen bzw. Lösungs­ansätze in der damaligen Situation zur Ver­fügung standen, um zu einer zufrieden­stellenden Lösung zu gelangen. Dadurch wird der Betref­fende aus seiner zunächst vor­handenen ein­ge­schränk­ten Wahr­nehmung hinaus­ge­führt hin zu einer offenen Sicht­weise, die es ihm er­mög­licht, neue Perspek­tiven wahr­zu­nehmen und kreative Lösungs­ansätze zu ent­wickeln. Es handelt sich dabei also ins­gesamt um einen sehr positiv aus­gestalteten Lösungs­ansatz, bei dem den Bedürfnissen, Wert­vorstel­lungen und Interessen der am Veränderungs­prozess Beteilig­ten eine hohe Wert­schätzung ent­gegen­gebracht wird.

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